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Die Atmung

Das Jug ist ein Blasinstrument, und daher ist es wichtig, richtig zu atmen. Wie bei anderen Blasinstrumenten auch verwenden wir die Bauchatmung. Wenn du einatmest, stelle dir einfach vor, du atmest die Luft in deinen Bauch und in deinen unteren Rücken. Du merkst dabei, wie sich dein Bauch ausdehnt. Beim Ausatmen spannst du deine Bauchmuskulatur an und bläst die Luft durch deine Lippen raus. Achte darauf, dass der Luftstrom gleichmäßig geht und nicht plötzlich abflacht. Das Anspannen der Bauchmuskulatur nennt man auch „die Stütze“. Es ist gut, immer zu „stützen“, damit die Töne nicht wackeln oder die Tonhöhe ungewollt absinkt. Mit der Stütze kannst du den Ton gut halten. Eine gute Atmung beim Jug-Blasen ist so wichtig wie eine gute Brise Wind für’s Segeln. Das Segelboot kommt besser voran mit einem gleichmäßigen Wind, der nicht abflacht.

Du kannst die Lautstärke deiner Töne durch die Stärke deiner Ausatmung verändern. Je stärker du ausatmest, desto lauter wird es. Wenn du ganz leise spielen möchtest, musst du auch deine Ausatmung anpassen und etwas zarter die Luft durch die Lippen blasen. Aber auch dann ist es wichtig, weiter zu stützen, damit die Lippen nicht ungewollt aufhören zu vibrieren und die Töne „verhungern“.